Black Box +
Autor: Eric Solomon
für 2 SpielerInnen ab etwa 10 Jahren
Kartongröße: 33 x 23 x 4 cm
Spielzubehör: 1 doppelseitiger Spielplan, 6 große Dreiviertelkugeln,
42 bunte Markierungssteine aus Holz, 1 Spielblock mit Black Box-Diagrammen, 1 Heft mit Black
Box-Rätseln, Spielregel (Sprachen: deutsch, englisch, französisch, holländisch, italienisch)
Hintergrund
BLACK BOX - das ist ein in der Wissenschaft verwendeter Begriff für eine unbekannte,
geheimnisvolle Größe, ein Objekt oder System, dessen innere Vorgänge verborgen
bleiben, wenn auch bestimmte nach aussen gerichtete "Reaktionen" auf gewisse "Reize" beobachtet
werden können. Durch welche inneren Verarbeitungsprozesse diese aber hervorgerufen werden,
das bleibt meist im Dunkeln.
Im Spiel BLACK BOX + soll der Aufbau eines geheimnisvollen Moleküls (das in einer Black Box
eingeschlossen ist) bestimmt werden, indem man es mit "Strahlen" beschießt. Die Beeinflussung
dieser "Strahlen" durch das Molekül - die Meßergebnisse sozusagen - ermöglichen
dann dem "Forscher" (das ist einer der beiden Spieler), das Innere der Black Box, also den Aufbau
des Moleküls, zu bestimmen.
Das Spiel
Bei BLACK BOX haben die Spieler unterschiedliche Aufgaben: ein Spieler (der Molekülbauer)
markiert vier Felder in einem der Diagramme des Spielblocks. Der andere Spieler (der "Forscher")
versucht die Lage des Moleküls herauszufinden.
Dazu schießt der "Forscher" "Strahlen" in die Black Box. Je nachdem, wie diese "Strahlen" von
dem Molekül beeinflußt werden, ergeben sich bestimmte Ergebnisse.
Grundsätzlich gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten: der Strahl wird von dem Molekül
absorbiert (er kommt nicht wieder aus der Black Box heraus); der Strahl wird von dem Molekül
abgelenkt und kommt an einer anderen Stelle der Black Box wieder heraus; der Strahl wird von dem
Molekül reflektiert und kommt an derselben Stelle wieder heraus, wo er hineingegangen ist.
Dabei kann es vorkommen (und tut es sehr oft auch), dass ein Strahl auf seinem Weg durch das
Molekül auf mehrere der oben genannten Arten beeinflußt wird.
Nach jedem "Schuß" des Forschers erhält er vom Molekülbauer die Information, was mit
seinem Strahl passiert ist. Diese Information wird durch das Setzen eines (oder bei einer Ablenkung auch
zweier) Markierungssteine am Rand des Spielplans festgehalten. Mit diesen Informationen und etwas
Logik (darf auch schon mal etwas mehr Logik sein) erkennt der Forscher die genaue Lage des Moleküls.
Nach dem Ende einer Partie werden die Markierungssteine gezählt, die der Forscher für
seine Bemühungen benötigt hat.
Anschließend wird eine zweite Partie mit vertauschten Rollen gespielt. Welcher Spieler mit den
wenigsten Markierungssteinen erfolgreich war, gewinnt das Spiel.
Gegenüber der Ausgabe von 1990 enthält BLACK BOX + auch noch eine Hexagonale Variante, die
noch deutlich anspruchsvoller als das Original ist.
Orthogonale Seite des Spielplans
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