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Kippit FotoKippit

Autor: Torsten Marold
für 2 SpielerInnen ab etwa 5 Jahren

Kartongröße: 33 x 8 x 8 cm

Spielzubehör: Wippe aus Holz mit Vertiefungen auf jeder Seite, 44 Holzwürfel (8 große rote, 10 etwas kleinere blaue, 12 noch kleinere gelbe, 14 kleine grüne), Spielregel


Hintergrund

Torsten Marolds Spiel KIPPIT erscheint hier als Lizenzausgabe der "Spiel & Grafik Werkstatt". Diese ist vor einigen Jahren als "Projektbezogene Künstlergemeinschaft" von fünf jungen Künstlern verschiedener Fachrichtungen unter der Leitung des "dichtenden Spieleerfinders" Marold entstanden. Inzwischen hat sich die ursprüngliche Gemeinschaft zwar weitgehend aufgelöst, und nur der holländische Maler und Illustrator Jochen Tiemann ist neben Marold noch dabei, neu hinzugestoßen sind dafür aber Klaus Förster sowie Marolds Ehefrau Inka und beider Sohn Marco.

KIPPIT haben wir schon 1997 auf dem berühmten Göttinger Treffen der Spieleautoren kennen- und sofort liebengelernt. Nach etwas Bedenkzeit, vor allem wegen der Suche nach einem Lieferanten für die Holzwippe, ist es 1999 dann endlich fertig geworden.

Bei KIPPIT geht es letztlich darum, sich möglichst rasch all seiner Würfel zu entledigen. Dazu werden sie auf der Holzwippe plaziert.


Das Spiel

Die Würfel werden gleichmäßig unter den Spielern aufgeteilt. Die Wippe wird zwischen die Spieler gestellt.

Die Spieler sind abwechselnd am Zug. Einzeln legt ein Spieler Würfel auf die hochstehende Seite der Wippe. Der Zug ist beendet, wenn folgendes passiert: entweder die Wippe kommt aus dem Gleichgewicht und kippt oder es fallen Würfel herunter, die Wippe bleibt aber stehen.
Im ersten Fall (Wippe kippt) muß der andere Spieler alle Würfel nehmen, die dabei herunterfallen. Im zweiten Fall (Wippe bleibt stehen) muß der Spieler selber alle heruntergefallenen Würfel an sich nehmen. Auf jeden Fall ist anschließend der andere Spieler am Zug.

Gewinner des Spiels ist der Spieler, der zuerst alle seine Würfel losgeworden ist.

Der Reiz des Spiels besteht darin, einerseits möglichst stabil zu bauen, so daß viele Würfel auf der Wippe abgelegt werden können, andererseits aber auch so instabil zu bauen, daß möglichst viele Würfel herunterfallen, die der andere Spieler nehmen muß, wenn die Wippe dann kippt.
Da werden auch schon mal die physikalischen Gesetze arg strapaziert und ebenso die Nerven der Spieler. Doch wer anfängt zu zittern verschlechtert seine Siegchancen.

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